Der Glücksreport

Teil 2 – Wie war das nochmal mit dem Glück?

Ich denke es ist besser, wir fangen noch einmal einen Schritt weiter vorne an. Es gehört nämlich viel mehr zum Glücklichsein als es den Anschein macht. Beginnen wir mal ganz einfach. Bist du glücklich mit dir selbst? Mit deinen Gedanken? Mit deinem Verhalten? Mit den Menschen und Beziehungen in deinem Leben? Mit dem, was du bisher erreicht hast? Mit deinem Erscheinungsbild? Mit dem, wie dein Leben gerade aussieht?

 

Kannst du auf all diese Fragen mit einem lautstarken „JA, bin ich.“ antworten? Falls das zutrifft, dann herzlichen Glückwunsch, man könnte sagen du bist glücklich.
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An all die anderen 99% – macht euch nichts draus. Es geht fast allen so. Und wisst ihr, wie ihr auf all diese Fragen künftig eher mit JA antworten könnt? Werfen wir mal einen Blick hinter die Fassade. Schauen wir mal auf das, mit dem im Grunde alles verankert ist. Dein Leben, deine Beziehung, dein Verhalten. Mhm, da gibt es tatsächlich immer eine Gemeinsamkeit. Ja, ich würde sagen, es hängt mal wieder alles an DIR selbst.
WelchÜberraschung. Also wie schaffen wir es nun, dem ganzen etwas gutes abzugewinnen? Ganz simpel: Jede Handlung, jeder Gedanke und jede Situation im Leben ist im Grunde neutral: das klappernde Auto, die Nachbarin, die verpasste Jobchance. All diese Gegebenheiten sind nichts anderes als stinknormale Situationen. Person A macht was, daraufhin reagiert Person C und Sache D tut sein Übriges. Das einzige was uns daran hindert die Dinge so zu sehen wie sie sind, ist unser eigener Blickwinkel darauf. Die Nachbarin,die nachts immer laut ist nervt uns tierisch und verursacht schlechte Laune. Derweil versucht sie nur,ihre 3 Kinder zu versorgen. Das Auto,das klappert und du deswegen zur Werkstatt musst und einen Haufen Kohle hinblättern sollst, hat dir gerade überhaupt nicht ins Budget gepasst.
  
Alles geht schief, jetzt muss auch noch das dumme Auto klappern. Naja,ist es nicht so, dass das Auto rechtzeitig klappert und dir somit signalisiert,dassetwas kaputt ist? Und du es reparieren kannst und es dir somit quasi das Leben rettet? Ist es nicht unsere Perspektive auf eine Situation, die ihr erst eine Wertung„gut“oder „ schlecht“ gibt? Versucht doch mal die nächsten Situationen völlig neutral zu betrachten und euch bewusst für die positive Perspektive zu entscheiden. Nehmen wir an, ihr verlasst morgen euer Zuhause und wollt zur Arbeit. Nach ein paar Minuten fällt euch auf, dass ihr euer Handy daheim liegen gelassen habt.

Unsere Reaktion wäre jetzt: so ein sche….., oder etwa doch nicht? 😉

Von:

S. S.

Liebt: Gutes Essen, hohe Wellen und Tequila

Liebt nicht: Bananen und Spinnen

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