From Paris with love

Über die Osterfeiertage war ich mit zwei Freundinnen in Paris. Zuerst möchte ich einmal sagen: Ich war vorher erst einmal dort und da war ich ungefähr 12 Jahre alt. Das heißt, damals konnte ich es weder richtig würdigen, noch habe ich die Sprache gesprochen (was ich immer noch nicht tue) und geregnet hat es auch. Ich bin also nicht mit besonders hohen Erwartungen dorthin gekommen.

Geflogen bin ich mit Air France. Diese Fluggesellschaft hat aber natürlich genau zu dieser Zeit gestreikt, deswegen ist es auf dem Hinflug doch die Fluggesellschaft Lufthansa geworden. Funfact: Ich bin ein ziemlicher Lufthansa-Fan und war nicht unbedingt traurig über die Umbuchung.

Wir wohnten im Mercury Hotel, im Zentrum der Stadt und ganz in der Nähe des Moulin Rouge (Das zwar unglaublich toll aussieht, aber auch unglaublich teuer ist. Dafür liegt es in der Sex-Shop-Straße. Es gibt also auch so genug zu sehen.). Die Zimmer waren hübsch eingerichtet, wenn auch nicht besonders sauber. Die Rezeption ist aber so nett und schickt auf Anfrage ein Zimmermädchen vorbei, das noch einmal Grundreinigt.

Die Lage des Hotels ist allerdings optimal, um die Stadt zu erkunden. An diesem Feiertagswochenende war Paris sehr voll und in Versailles mussten wir, obwohl wir recht früh dort waren und unsere Tickets bereits online gekauft und ausgedruckt hatten, ganze 2 Stunden anstehen.

Vorsicht, falls ihr plant das Palace Ticket“ zu kaufen! Es sieht zwar so aus, als wären die Gärten mit inbegriffen, aber das gilt nicht immer. Wenn zu der gleichen Zeit ein Feiertag oder ein musikalisches Event in den Gärten stattfindet, ist der Eintritt in die Gärten von Versailles nicht in dem Ticket enthalten.

Sowohl bei Notre Dame als auch am Eiffelturm und beim Louvre waren die Menschenmassen enorm, weshalb wir darauf verzichtet haben hinein zu gehen. Einen Blick war es trotzdem wert und ein Selfie mit dem Eiffelturm ist ja eigentlich ein MUSS, wenn man schon einmal in der Stadt der Liebe ist. Im Moment ist sie allerdings auch die Stadt der Baustellen, nur mal so am Rande erwähnt. 😉

Falls ihr Crêpes mögt (und wer tut das nicht?) kann ich La Crêperie de Josseline“ sehr empfehlen. Dort gibt es die BESTEN! Es ist ein kleines hübsches Restaurant, das sich in der Straße  67 Rue du Montparnasse befindet und die voller Crêperien ist. Eine der am besten duftensten Straßen, in denen ich je war. La Crêperie de Josseline ist rustikal eingerichtet, mit hübschen kleinen Lampen und einer Vielfalt an verschiedenen Crêpes, egal ob süß oder herzhaft. Einfach nur lecker.

Tatsächlich gibt es auch eine außergewöhnlich gute Pizzeria, gleich beim Louvre. Sie heißt Pizzeria Iovine’s Louvres“ und ist in der 7 Rue du Colonel Driant. Ich weiß, dass es nicht üblich ist in Frankreich ausgerechnet italienische Küche anzupreisen, aber ganz ehrlich: Was für eine Pizza! Was für ein super Service! Einfach empfehlenswert.

Falls ihr gerne etwas zu Essen mitnehmen wollt, für Freunde, Familie oder euch selbst, kann ich Käse, Salami und Honig empfehlen. Eine sehr gute Anlaufstelle dafür ist der Delikatessenladen in der Nähe des Louvre und dem Jardin Nelson Mandela. Dort kann man auch gemischte Platten mit Brot und Wein genießen und einfach nur die Leute auf der Straße beobachten. Auch erwähnenswert sind der gute Service und die hochwertigen Produkte. Außerdem sind die Verkäufer einem kleinen Flirt nicht abgeneigt, falls das für jemanden interessant sein könnte 😉

Leider hat sich niemand die genaue Adresse gemerkt, aber sobald sich das ändert kommt ein kleiner Nachtrag.

Doch auch die Fromagerie DANARD“, in der 5 Rue du Colonel Driant, ist ein sehr guter Käseladen mit äußerst nettem Personal. Achtung! Falls ihr Käse kaufen wollt, lasst euch Plastiktüten geben oder besorgt euch welche. Der Geruch ist nämlich für das Zimmer und die Menschen um euch herum doch sehr penetrant.

Und apropos Käse: Das beste Raclette Restaurant das ich je betreten habe ist das „Le Chalet Savoyard“ 

Falls ihr Käse liebt, ist das der Himmel auf Erden und ihr werdet diesen Ort nie wieder verlassen.

Paris war sehr schön und hat meine Sichtweise auf Frankreich revidiert, auch wenn sie nicht meine Lieblingsstadt geworden ist. Das Beste an einem Mädels-Trip sind aber ja sowieso die Mädels. Und mit den richtigen Leuten ist es eigentlich egal wo man hin fährt. Und hier sei gesagt: Ich habe einfach großartige Freunde. Und das kann man ja eigentlich gar nicht genug würdigen.

Mein Rückflug hat dann doch noch mit Air France stattgefunden. Es sei hier nur kurz erwähnt: Wenn ihr die Wahl habt, wählt Lufthansa. Ist mir egal, ob das wie Schleichwerbung klingt 🙂

Von

Christina Angele

Liebt: Schokolade, nerdige Filme und Kaninchen

Liebt nicht: Fisch und Heuschnupfen

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