How to Gips

In diesem Post möchte ich Euch gerne zeigen, wie ihr Euch ganz einfach eine sehr schicke Wanddekoration machen könnt.
Gips ist normalerweise eine sehr dreckelnde“ Angelegenheit. Mittlerweile gibt es aber eine etwas sauberere Variante, nämlich lufttrocknende Gipsmasse. Sie hat anfangs eine recht harte/zähe Konsistenz und man muss sie ein bisschen kneten, damit sie weich wird. Doch für kleinere Projekte ist sie ideal! Man kann kleine Figürchen daraus formen oder wie ein Stück Teig mit dem Nudelholz ausrollen und Formen ausstechen. Danach lässt man es nur an einem warmen Fleckchen trocknen und fertig.
Ich habe mich für eine Dekoration entschieden die ich auf Pinterest entdeckt habe, allerdings haben sie dort Kaltporzellan verwendet (Was ich auch noch ausprobieren möchte). Falls ihr das Original sehen möchtet, klickt HIER.
Und so gehts:
Erstens: Die Gipsmasse aus der Folie nehmen und gut durchgeknetet. Ich habe sie, wie bei Ton, auch ein bisschen kräftiger auf die Unterlage geklopft um Luftbläschen loszuwerden. (Keine Ahnung, ob da wirklich welche drin waren, lach.)
Zweitens: Die Masse wie einen Teig mit dem Nudelholz (oder was ihr eben habt) ausrollen.
Drittens: Die Federn dann mit einem Cutter ausschneiden. Ich habe es frei Hand gemacht, man kann sich aber auch eine Form auf Papier ausdrucken, auflegen und mit dem Cutter nachfahren.
Viertens: Wenn ihr die Form ausgeschnitten habt, kann mit der Rückseite des Cutters noch eine Mittellinie gezogen werden. So wirkt die Feder etwas echter. Ich habe noch einige Ecken herausgeschnitten, sodass sie nicht ganz so glatt wirkt.
Fünftens: Wenn ihr die Federn gerne aufhängen möchtet, stecht mit einem Strohhalm Löcher in die Enden an denen sie dann hängen sollen.
Sechstens: Wenn die Formen/Federn trocken sind, werden sie sehr hart und noch etwas weißer. Daran könnt ihr erkennen, ob sie schon trocken genug sind. Es sollten keine Flecken mehr zu sehen sein. Je nach Dicke der Form kann es bis zu zwei Tagen dauern.
Siebtens: Mit einer Metall-Acryl-Farbe und einem normalen Pinsel habe ich die Federn dann bemalt. Falls ihr auch kleine Punkte darauf haben möchtet, hier ein kleiner Trick: Wenn man mit einem Strohhalm schon vorher die Konturen leicht in die weiche Masse drückt, tut ihr Euch beim Anmalen leichter.
Achtens: Wenn die Farbe trocken ist, könnt ihr durch Eure Löcher einen Faden ziehen. Ich bevorzuge einen Naturfaden, da er gut zum Ast passt. Den Ast selbst habe ich aus dem Wald mitgebracht. Man kann sie aber auch an einen Traumfänger hängen oder Ähnliches. Das spielt keine große Rolle.
Jetzt bleibt nur noch das Genießen Eurer selbstgemachten Wanddekoration.

TIPP: An Weihnachten kann man damit auch schöne Anhänger für den Christbaum machen. Das ist sogar noch einfacher, weil es ja schon viele schöne Plätzchenausstecher gibt, die man verwenden kann.

Von

Christina Angele

Liebt: Schokolade, nerdige Filme und Kaninchen

Liebt nicht: Fisch und Heuschnupfen

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